Seit über 2,5 Jahren entwickelt consider it mit einem Konsortium aus 8 Partnern im Rahmen des vom BMWi geförderten SAMPL-Projekts (Secure Additive Manufacturing Platform) eine durchgängige Lösung für den fälschungssicheren Austausch von 3D-Druckdaten. Schlüssel dazu ist die Nutzung der Blockchain bzw. Distributed Ledger-Technologie. Am 10. Oktober 2019 werden nun im Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung (ZAL) in Hamburg im Rahmen einer Anwendertagung die Projektergebnisse vorgestellt, sowie Anwender aus den Bereichen der 3D-Druck- und Blockchain Technologie über ihre Erfahrungen mit der Lösung berichten.

Die Anwendung von Blockchain Technologie am Beispiel der Additiven Fertigung wird an diesem Tag von unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Die Anwaltskanzlei DWF wird zum Beispiel zu Aspekten wie IP-Schutz und Schutz der Unternehmensdaten Stellung nehmen, die Auswirkungen auf den fälschungssicheren Austausch von 3D-Druckdaten haben. Die Anmeldung zur Veranstaltung ist online unter diesem Link (https://www.eventbrite.de/e/secure-additive-manufacturing-platform-anwendertagung-licence-to-print-tickets-65052819735) möglich.

SAMPL ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertes Verbundprojekt mit dem Ziel, eine durchgängige Sicherheitslösung von der Entstehung der digitalen 3D-Druckdaten über den Austausch mit einem 3D-Druckdienstleister und seinen abgesicherten Trusted 3D-Druckern bis zur Kennzeichnung der gedruckten Bauteile zu entwickeln (Siehe www.sampl-3d.de). Dem Konsortium gehören neben der consider it GmbH die Unternehmen NXP Semiconductors aus Hamburg, 3D MicroPrint aus Chemnitz sowie die Universitäten Hamburg und Ulm, die TU Hamburg, das Fraunhofer Institut ENAS, Chemnitz sowie Airbus, EvoBus und DWF als assoziierte Partner an.