Rechtzeitig vor Beginn des jährlichen Highlights der Solarbranche, der Intersolar in München, konnte von Anne Reuter mit unserer Begleitung eine Forschungsarbeit zur solaren Stadtplanung fertiggestellt werden.
Mittels einer akteurszentrierten Analyse wurde im Rahmen dieser Arbeit dargestellt, wo in Bremen als Heimatstadt unseres Unternehmens noch besonderes Potential für die Photovoltaik liegt und mit wessen Unterstützung es gehoben werden könnte. Die resultierende Stakeholder-Einfluss-Karte legt nahe, dass vor allem durch gezielte Kooperationen im Wohnungsbestand sowie im öffentlichen Gebäudebestand (z.B. auf Schulen, Hochschulen, Verwaltungsgebäuden, etc.) noch viel erreicht werden kann. Gleichzeitig haben sich mit Solargenossenschaften junge und hochaktive Interessengemeinschaften in Bremen etabliert, die viel Dynamik in den Ausbau der Solarenergie in Bremen gebracht haben und auch mit vielen anderen Akteuren hochvernetzt sind.
Als eigenständiges Politikfeld ist die solare Stadtplanung in Bremen – wie in vielen anderen Städten Deutschlands – noch nicht vertreten. Hier besteht Handlungsbedarf für die Politik wie auch für die Industrie, denn in Hinblick auf vorhandene Verbrauchsstrukturen bieten gerade unsere urbanen Lebensräume ideale Voraussetzungen für Photovoltaik-Projekte mit hohem bis ausschließlichem Eigenverbrauch und somit für Projekte, die auch ohne Einspeisetarife wirtschaftlich sinnvoll sind.
Herzlichen Glückwunsch zur abgeschlossenen Arbeit, Anne! Wenn Sie mehr über die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit wissen wollen oder mit uns das Handlungsfeld der solaren Stadtplanung voranbringen wollen, dann schreiben Sie uns gerne!